Kreisheimatmuseum im Kloster St. Georgenberg

Das Museum, das in dem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster St. Georgenberg beheimatet ist, hat neben der Darstellung des früheren Klosterlebens zwei große Schwerpunkte. Zum einen sind dies die Werke zweier Frankenberger Künstler:

Philipp Soldan machte sich im 16. Jahrhundert als Bildhauer und Schnitzer einen Namen. Bekannt wurde er auch durch seine kunstvoll gestalteten Ofenplatten, von denen hier einige zu bewundern sind. Zudem zeigt das Museum im Kreuzgang des ehem. Klosters Steinmetzarbeiten Tyle von Frankenbergs aus dem 14. Jahrhundert.

Zum anderen erzählt eine Ausstellung die Geschichte der Stadt und ihres Umfelds, beginnend mit Funden aus der Frühgeschichte über das bäuerliche Leben im Mittelalter bis zu den ersten Auswanderern nach Amerika. Besondere Attraktionen sind in diesem Teil des Museums zum Beispiel die größte Stülpchensammlung (früher weitverbreitete weibliche Kopfbedeckung) und der älteste Blaudruck (alte Textildrucktechnik) Hessens.

Im Sommer 2017 wird eine Reformationsausstellung mit Werken des Frankenberger Künstlers Philipp Soldan gezeigt. Als besonderes Highlight hat das Museum, rechtzeitig zum Jubiläum "500 Jahre Reformation", ein einzigartiges Kunstwerk als Dauerleihgabe erhalten: Eine großformatige Ofenplatte des Frankenberger Modelschneiders Philipp Soldan (1500-1569), auf der unter anderem Martin Luthers Gegenspieler und Ablasshändler Albrecht von Brandenburg, Bischof von Mainz, zu sehen ist. Diese wird jetzt erstmals und vermutlich einmalig in Deutschland im Kreisheimatmuseum gezeigt.

Verein Kreisheimatmuseum e. V. 
Bahnhofstraße 8 - 10 (neben Landratsamt)
35066 Frankenberg (Eder)
Telefon:  0 64 51 / 74 36 72
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Geöffnet:
Dienstag      10.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch      15.00 – 17.00 Uhr
Freitag         10.00 - 12.00 Uhr
Sonntag       13.00 – 17.00 Uhr