Grenz- und Geschichtspfad Allendorf-Haine

Herzlich Willkommen auf dem Grenz- und Geschichtspfad Haine!

Erleben Sie historische und geologische Grenzen im Oberen Edertal !

Der Grenz- und Geschichtspfad beginnt auf dem Inselplatz an der GeoStation in der Ortsmitte von Allendorf-Haine. Er ist Bestandteil des "Nationalen Geoparks "GrenzWelten", der von den höchsten Bergen des Hochsauerlands bis zu den Niederungen der "Hessischen Grabensenke" eine Kulisse von 3.700 Quadratkilometer umfasst (weitere Infos unter www.geopark-grenzwelten.de).

   

1.      ,,Historische“ Grenze

 Nur die historische Grenzsteine und die schnurgerade Wegführung erinnern heute noch daran, dass hier von 1648 bis 1866 eine Staatsgrenze bestanden hat.

 

 


   

2.      ,,Neue“ Schule

Das Haus wurde 1898 fertiggestellt um mehr Platz für Lehrerfamilie und Schüler zu bieten und dann noch mehrfach erweitert. 1974 wurde das Gebäude privatisiert und dient seitdem als Gaststätte.


   

3.      Schuhmacher

Ein für Haine typisches Wohnhaus mit Stall und Scheune, allerdings mit der Besonderheit einer voll ausgestatteten Schuhmacher-werkstatt im Erdgeschoss. Das Gebäude wurde um 1995 im Rahmen der Dorferneuerung umfassend renoviert.


   

4.      Backhaus

Das Sandsteingebäude von beeindruckender Größe wurde nach 1960 nicht mehr genutzt und verfiel. 1973 wurde es abgerissen und das Grundstück zwischen den Nachbarn aufgeteilt. An seiner Stelle standen einige Zeit noch eine Milchbank und die Telefonzelle.

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5.      Pinnschmiede

In den Sommermonaten befand sich hier eine „normale“ Schmiede zur Herstellung und Reparatur von  Alltagsgegenständen und zum Beschlagen von Pferden. In den „ruhigen“ Wintermonaten fertigte man dann Schuhnägel („Pin“) für den Verkauf zum Teil bis ins Westfälische.


   

6.      Bleiche

Das selbst hergestellte Leinen hatte nach dem Weben eine hellgraue Farbe. Um ein „weißes Hemd“ zu bekommen musste der Stoff in der Sonne gebleicht werden, chemische Mittel gab es dafür damals noch nicht.


   

7.      Spritzenhaus

Das Spritzenhaus wurde im frühen 20. Jahrhundert errichtet, um die handbetriebene Feuerspritze der Feuerwehr unterzubringen. Nach 1945 wurde eine Behelfsunterkunft für Flüchtlinge angebaut. Später wurde das freigewordene Gebäude dann anderweitig verwendet.

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8.      Haene Batsch

Befestigte Dorfstraßen gab es in Haine bis zur Mitte des 20. Jh. noch nicht. Durch den Bach führte eine gepflasterte Furt anstelle der heutigen Brücke. Bei Regenfällen wurde der Untergrund matschig und brachte so den Hainschen ihren Spitznamen ein.

 


   

9.      ,,Alte“ Schule

Das Haus stand zunächst in der Ortsmitte, wurde dann an die jetzige Stelle versetzt und stark erweitert. Trotzdem war es auf Dauer als Schulgebäude und Lehrerwohnhaus zu klein und ging deswegen nach dem Bau der neuen Schule 1898 in Privatbesitz über.


   

10.      Kirche

Um nicht mehr nach Röddenau in die Kirche gehen zu müssen, wurde von 1703-1711 dieses Gebäude errichtet um endlich Gottesdienste in Haine abhalten zu können. Das Gotteshaus gehört mit seinen 120 Sitzplätzen zu den schönsten Fachwerkkirchen Hessens.

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11.      Heimatmuseum

Dieses Gebäude gehörte früher als Stall und Scheune zum dahinter liegenden Wohnhaus. Nach dem Umbau im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes befinden sich heute im Erdgeschoss Heißmangel, Teeküche und Toiletten, im ersten und zweiten Obergeschoss das Heimatmuseum.

 
 
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